Mountainbikeweg Schwarzwald: Tag 1 – Söllingen nach Gernsbach
Mit Rückenwind und guter Laune starteten wir um 9.00h gen Gernsbach. Wir waren etwas unsicher wie sich das Wetter entwickeln würde… Das Glück war aber auf unserer Seite, es hat den ganzen Tag nicht geregnet und das Thermometer zeigte angenehme 25 Grad.
Der erste Defekt ereilte uns heute allerdings schon vor dem Start, denn Alex Pulsmesser gab bereits bei der Anreise mit der Bahn den Geist auf. Das sollte aber kein Problem sein, für Ersatz war schnell gesorgt.
Die ersten Kilometer vergingen wie im Flug. Ab Karlsbad verlief die Streckenführung zunehmend abgeschiedener. Wir hatten uns auf Schaaren von Wanderern eingestellt, und waren umso überaschter dass wir trotz des sonnigen Samstags auf weiten Teilen der Strecke völlig alleine unterwegs waren.
Rik hatte wohl zu wenig gefrühstückt, denn bereits vor dem ersten richtigen Anstieg zum Dobel hatte er drei Energieriegel verdrückt.
Das Mittagessen in einer kleinen Pizzeria auf dem Dobel mussten wir uns hart erarbeiten. Bis zu 12%-Steigungen in der prallen Sonne, und die schweren Rucksäcke ließen den Schweiss in Strömen fließen.
Frisch gestärkt waren die verbleibenden 250hm bis zum Weithäuslesplatz dann aber kein Problem für uns. Von da an ging es steil bergab bis zur Plotzsägmühle. Im Anschluss mussten wir einen “reissenden” Bach durchqueren und den letzten knackigen Anstieg bewältigen. Über Loffenau konnten wir dann sanft nach Gernsbach ausrollen.
Gernsbach selbst ist ein sehr schönes Städchen mit vielen verwinkelten Gassen. Wir haben uns im Gasthaus “Jockers” einquartiert, und wurden freundlich empfangen. Ein Stellplatz für die Fahrräder im Hof hinter dem Haus und eine Möglichkeit unsere nasse Kleidung zu trocknen ist vorhanden. Das Gasthaus verfügt außerdem über einen Biergarten direkt an der Murg, wo wir gut und üppig gespeist haben.
Es war ein toller erster Tag bei dem einfach alles gestimmt hat. Unterwegs wurden wir von anderen Bikern angesprochen, die die Tour schon gefahren sind und beim erzählen darüber ins Schwärmen geraten sind. So kanns weitergehen – wir freuen uns auf die kommenden Tage.