Kurztrip nach Oberstdorf
Von Montag bis Mittwoch habe ich einen Kurztrip nach Oberstdorf gemacht, um entspannte Biketouren in den Allgäuer Alpen zu genießen. Das Wetter hat schön mitgespielt, meine Gesundheit / Fitness leider weniger, so dass ich mich auf den Touren sehr zurücknehmen musste…
Hier die Tages-Kurzberichte:
1. Montag, 11.09.
Nachdem ich gegen 13h in Oberstdorf angekommen war, und die Pension Birkenhof (sehr zu empehlen) bezogen hatte, startete ich direkt durch…
- Route: Oberstdorf-Oytal-Käseralpe
- Profil: 28km und ca. 700hm auf asphaltierten Wegen und Schotter ohne fahrtechnische Herausforderungen. Die letzten 5km sind sehr steil, bei der Abfahrt auf dem Rückweg haben die V-Brake-Beläge angefangen zu schmelzen und ich musste eine Zwangspause einlegen (mein nächstes Bike hat definitiv Discs!)
- Highlight: Kirschkuchen und tolles Panorama auf der Käseralpe
2. Dienstag, 12.09.
Am Dienstag kam Dorian aus München “eingeflogen”. Wir wollten schon lange mal ne gemeinsame Tour starten, schön dass es jetzt endlich mal geklappt hat!
- Route: Oberstdorf-Fellhornbahn-Rappenalptal-Schwarze Hütte
- Profil: 40km und ca. 700hm auf asphaltierten Wegen und Schotter ohne fahrtechnische Herausforderungen. Bis auf wenige knackige Zwischenanstiege sehr moderate Strecke.
- Highlight: Versuchter (& fehlgeschlagener) Viehtrieb durch einige Alphirten. Die Kühe hatten Lunte gerochen und reißaus genommen…
3. Mittwoch, 13.09.
Am letzten Tag stand nur ein kurzer Ausflug mit dem Bike zur Oberstdorfer Viehscheid auf dem Programm. An diesem Tag werden die Kühe von den Alpweiden ins Tal getrieben, und auf dem Viehscheid-Platz an die Besitzer zurückgegeben. Bis zum Frühjahr bleiben die Kühe dann im Stall oder auf Talweiden.
Im Anschluss daran habe ich mich von der Nebelhornbahn auf die 2224m hoch gelegene Nebelhorn-Gipfelstation gondeln lassen. Oben eröffnete sich bei bestem Wetter ein tolles Panorama mit Blick über 400 Alpen-Gipfel. Die Gipfelstation war sehr gut besucht, mir war es deutlich zu betriebsam und ich machte mich zu Fuß auf zur tieferliegenden Station Höfatsblick um von dort mit der Gondel zurück ins Tal zu gelangen.