Feb
15
2009
Mit Openstreetmap läuft seit einigen Jahren ein sehr vielversprechendes Projekt welches sich zum Ziel gesetzt hat mit benutzergenerierten Inhalten eine freie Weltkarte zu schaffen. Sozusagen eine Karten-Wikipedia.
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Die Geodaten werden dabei von vielen freiwilligen Helfern auf der ganzen Welt zusammen getragen, in der Regel erfolgt dies mit Hilfe von GPS-Aufzeichnungen. Die gesammelten Daten sind frei verwendbar, Einschränkungen durch die Rechteinhaber (wie z.B. bei den kommerziellen Online-Kartendiensten) gibt es nicht.
Auch Outdoor-Fans profitieren vom Projekt, denn neben den Verkehrsstraßen sind auch bereits zahlreiche Wege und Pfade in der Natur erfasst. Ein dickes Plus also gegenüber Google Maps und Konsorten.
Mit der zunehmenden Verbreitung von GPS-Geräte erlebt die Openstreetmap-Community regen Zulauf. Der Mitmach-Faktor bringts: Es macht einfach Spaß selbst aufgezeichnete GPS-Strecken einzutragen und die Karte ständig wachsen zu sehen. Hier gibt es ein nettes Video über die Mappingaktivitäten im Jahr 2008.
Es sind bereits zahlreiche Nebenprojekte enstanden die auf Openstreetmap-Daten basieren, eine kleine Auswahl findet sich hier.
Fazit: Openstreetmap gehört die Zukunft!
Die Kartenabdeckung in Deutschland ist schon recht gut, einige deutsche Städte sind nahezu komplett erfasst (z.B. Hamburg, Karlsruhe). Noch gibt es zwar viele weiße Flecken auf der Weltkarte, und ein vernünftiges Straßenrouting ist auch nicht möglich, doch die Community und die Datenbasis wächst ständig. Jeder kann einen Teil dazu beitragen, also raus in die Natur und das GPS-Gerät nicht vergessen!
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Feb
10
2009
Meine in die Jahre gekommene PDA-Navigationslösung ist für längere Bike-Touren nicht mehr zu gebrauchen, da eine defekte Pufferbatterie dazu führt dass bei jedem Akkuwechsel ein Datenverlust eintritt. Da die Reparatur mehr kostet als ein neues Gerät fristet der PDA sein Dasein nun als KFZ-Navi.
Ein adäquates Outdoor-Navigationsgerät musste also her!
Nach den Erfahrungen mit dem PDA sollte die Neuanschaffung folgende Kriterien erfüllen:
- Reine Outdoor-Lösung (robust, stoß- und wetterfest)
- Farbige Kartendarstellung
- Display sollte auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar sein
- Kompakte Bauform
- Speicherkartenslot
- Betrieb mit “normalen Akkus”, Laufzeit > 10 Stunden
Auf Basis dieser Anforderungen bin ich sehr schnell bei Garmin gelandet, entschieden habe ich mich für das Modell Garmin eTrex Legend HCx. Die mit dem Gerät mitgelieferte Atlantic Recreational Basemap stellt als Basiskarte nur die wichtigsten Hauptverkehrsstraßen und Orte in Europa dar, zur Outdoornavigation ist diese Karte NICHT geeignet.
Folgendes Zubehör komplettiert meine Anschaffung:
Nach einigen kleineren Touren im Herbst letzten Jahres hier ein erstes Zwischenfazit…
Positiv
- Guter GPS-Empfang
- Akkus halten sehr lange
- Outdoor-geeignet, im Vergleich zum PDA deutlich geringerer Platzbedarf bei Befestigung am Lenker
- Ausgereiftes Betriebssystem, bisher keinerlei Abstürze oder Hänger
- Viele nützlichen Features (automatische Trackaufzeichnung, Annäherungsalarm, etc.)
- Topo-Deutschland V2 macht umfangreichen und aktuellen Eindruck
Negativ
- Relativ kleines Display
- Darstellung der Vekorkarten reicht nicht an die Qualität und Übersichtlichkeit von Rasterkarten heran
- Menüführung teilweise etwas verwirrend
- Einige Überbleibsel aus vergangenen Tagen, z.B. die Einschränkung auf 1000 Wegpunkte
Der mit dem Gerätewechsel verbundene Umstieg auf Vektorkarten stellt für mich die größte Umstellung dar. Die digitalen MagicMaps-Rasterkarten sind mir einfach ans Herz gewachsen und übertreffen bei der Darstellungsqualität und Übersichtlichkeit klar die Garmin Vektorkarten. Der Vorteil der Vektorkarten liegt hingegen beim vergleichsweise geringen Platzbedarf, was bei der Verfügbarkeit der heutigen Speichermedien aber eher vernachlässigbar sein dürfte.
Unabhängig davon überwiegen die Vorteile der Garmin-Lösung für mich deutlich. Ob diese Eindruck Bestand hat wird die kommende Saison zeigen.
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Feb
5
2009

Mit viel Charme und Wortwitz nehmen die beiden Biker Joachim Brandes und Thomas Drewek den Zuschauer mit auf ihren Alpencross von Oberstdorf an den Gardasee. Die Tour kommt dabei alles andere als weichgespült daher: Die beiden übernachten in Heuschobern, waschen sich in Gebirgsbächen, kämpfen mit schlechtem Wetter, begegnen “wilden” Tieren und kommen schließlich ausgelaugt aber glücklich in Riva an.
Es handelt sich um keine ultra-professionelle Hochglanzproduktion, sondern um ein (technisch gut gemachtes) authentisches Werk zweier Hobbysportler. Einige Passagen wurden mit einer Helmkamera gefilmt, dadurch rückt der Zuschauer noch etwas näher an das Geschehen ran. Der Slogan “Eine Alpencrosstour von Bikern für Biker” trifft ins Schwarze.
Satte 160 Minuten dauert die Dokumentation, und jede einzelne davon ist höchst unterhaltsam. Das Medium DVD wurde optimal genutzt: Im Film gibt es immer wieder ergänzende Information (z.B. zu den befahrenen Pässen) die eingeblendet werden können, und das Roadbook zum Nachfahren der Strecke hat auch noch seinen Platz auf dem Silberling gefunden. Die rockige Musikuntermalung hat ebenfalls genau meinen Geschmack getroffen.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist die teilweise schlechte Bildqualität bei den Helmkamerafahrten, der Filmgenuß wird dadurch aber nicht großartig getrübt.
Fazit: Viel besser geht´s nicht – 5 Sterne!
Trailer ansehen oder bei Amazon kaufen
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Feb
1
2009
Nachdem ich meine AlpenX-Ambitionen bisher aus verschiedenen Gründen nicht in die Tat umsetzen konnte habe ich mir vorgenommen dieses Jahr Nägel mit Köpfen zu machen.
Gesagt getan, letzte Woche flatterte auch schon die Anmeldebestätigung für den Ritt über die Alpen in meinen Briefkasten. Die Wahl fiel auf die 2-Level-Tour von JOKO-Biketours. Am 23.08. geht´s los in Ehrwald mit Ziel Riva.
Zwei Mitstreiter hatten sich schnell gefunden: Ulrich und Helge sind auch am Start! Darüber freue ich mich ganz besonders, denn gemeinsam leidet es sich leichter!

Bildmaterial von JOKO-Biketours
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Feb
1
2009
Mein letzter Post hier liegt nun mittlerweile über 1,5 Jahre zurück – in etwa genau so lange wie meine letzten ernsthaften MTB-Aktivitäten.
Frei nach dem Motto “Nur ein aktueller Blog ist ein guter Blog” stand ich vor der Entscheidung dem Blog den Todesstoß zu versetzen oder ihn wieder neu zu beleben. Ich hab mich für letzteres entschieden.
Neben einem Wechsel des Hosters habe ich die WordPress-Plattform aktualisiert und dem Ganzen ein neues Gesicht verpasst. Einige Bilder & Fotos aus älteren Beiträgen sind dabei leider auf der Strecke geblieben. Aber hey – wo gehobelt wird fallen Späne!
Stay tuned!
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