AlpenX 2009 – Von Ehrwald an den Gardasee
Es ist vollbracht – mein erster traumhafter AlpenX liegt hinter mir.
Zusammen mit Ulrich & Helge, Christian & Wolfgang, Wolfgang und unserem Tourguide Gernot bin ich den Pfaden der altehrwürdigen Via Claudia von Ehrwald nach Torbole an den Gardasee gefolgt. Die Chemie in der Gruppe hat gestimmt und wir hatten als “Hoch-Team” gemeinsam jede Menge Spaß.
Das Wetter war optimal, wir hatten kein einzigen Regentag zu beklagen und an vielen Tagen gab es Sonne pur. Außerdem verlief die Tour für mich glücklicherweise sturz- und pannenfrei, und auch bei den anderen Teammitgliedern gab es keine wirklich schwerwiegenden Zwischenfälle. Beste Voraussetzungen also für ein perfektes AlpenX-Erlebnis.
Großes Lob an JOKO für die reibungslose Organisation, die tollen Hotels + Essen, sowie die unerwartet hohe Traildichte! Da wir die 2-Level-Tour gebucht hatten konnten wir jeden Tag zwischen mindestens zwei Etappenvarianten (Hoch & Flach) wählen. Am zweiten Tourtag hatte ich mich für die Flachetappe entschieden um mich für die Uina-Schlucht am Folgetag zu schonen, an allen anderen Tourtage wurde das Hoch-Programm absolviert.
Frei nach Gernots Motto “… alles gut fahrbar” kam ich zwar auf den Trails des öfteren an meine fahrtechnischen Grenzen, habe dabei aber auch jede Menge gelernt und halt dann und wann geschoben.
Mein Vorsatz für den nächsten AlpenX: Mehr Konditionstraining & weniger Gewicht! Ich bin vor allem gegen Ende der Tour am Limit gefahren, und hätte wohl keinen weiteren Tourtag geschafft…
Kurzbeschreibung der Tourtage:
Tag 1 – 23.08.2009 – Variante Hoch
- Verlauf: Ehrwald – Schloss Fernsteinsee – Dirstentrittkreuz – Zams
- Entfernung: 67,3 km, 1.613 hm
- Highlights: Helges erster Platten 10 Minuten nach dem Start, Gernots gerissene Kettenstrebe, sausteile Auffahrt durch das Tegestal, Panoramablick vom Dirstentrittkreuz & anschließende Trailabfahrt
- Links: Fotogalerie – Höhenprofil
Tag 2 – 24.08.2009 – Variante Flach
- Verlauf: Zams – Inntal – Nauders
- Entfernung: 59,3 km, 1.378 hm (Streckenprofil)
- Highlights: Höhenweg & Trails entlang des Inntals, alte Schweizer Zollwachthütte, Bike-Setup-Tipps von Guide Thomas
- Links: Fotogalerie – Höhenprofil
Tag 3 – 25.08.2009 – Variante Hoch
- Verlauf: Nauders – Val d´Uina – Sesvennahütte – Schlanders
- Entfernung: 77,6 km, 1.816 hm (Streckenprofil)
- Highlights: Aufstieg durch die Uina-Felsröhre (schiebend und schleppend), Panoramatrail zur Sesvennahütte, Hirtenmaccaroni in der Sesvannahütte, 1.400 hm Abfahrt ins Tal
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Tag 4 – 26.08.2009 – Variante Hoch
- Verlauf: Schlanders – Aschbach – Vigiljoch – Marling (Meran)
- Entfernung: 54,1 km, 1.822 hm (davon 817 hm mit der Seilbahn)
- Highlights: Ganztägig tolle Trails, ausgiebige Mittagsrast in Aschbach, Auffahrt zu St. Vigil-Kirche, Wurzeltrails unterhalb des Vigiljochs, Helges folgenloser Abflug wegen Bremsenüberhitzung mit anschließendem Waden-Branding
- Negativ-Highlight: Wespennest am Trail, mehrere Stiche für mich und den Großteil des Teams
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Tag 5 – 27.08.2009 – Variante Hoch
- Verlauf: Marling (Meran) – Kreuzjoch – Bozen – Auer
- Entfernung: 72,7 km, 2.476 hm (davon 1.240 hm mit der Seilbahn)
- Highlights: Morgendusche durch die Sprinkler entlang der Obstplantagen, Panoramatrail zum Kreuzjoch, eindrucksvolle Hochebene, Kaiserschmarren am Möltner Kaser, endlose Abfahrt nach Bozen mit vielen Trails, Schokoeisbecher am Kalterer See
- Links: Fotogalerie – Höhenprofil
Tag 6 – 28.08.2009 – Variante Hoch
- Verlauf: Auer – Andalo – San Giovanni – Arco – Torbole
- Entfernung: 96,5 km, 2.231 hm (davon 749 hm mit der Seilbahn)
- Highlights: Panoramablick vom San Giovanni auf den Lago di Molveno, Früchtebecher im Centrale Cafe in Arco, Finisher-Sekt am Strand von Torbole, Weizenbier im Hotel & die Gewissheit es geschafft zu haben
- Links: Fotogalerie – Höhenprofil
Daten & Fakten
Die sechs Etappen summieren sich auf 427,5 km und 11.336 hm, wobei 8.530 hm durch Muskelkraft selbst erarbeitet und 2.806 hm mit Hilfe von Seilbahnen zurückgelegt wurden.
Gesamtstrecke & Profil: