Sep 8 2009

AlpenX 2009 – Von Ehrwald an den Gardasee

Es ist vollbracht – mein erster traumhafter AlpenX liegt hinter mir.

Zusammen mit Ulrich & Helge, Christian & Wolfgang, Wolfgang und unserem Tourguide Gernot bin ich den Pfaden der altehrwürdigen Via Claudia von Ehrwald nach Torbole an den Gardasee gefolgt. Die Chemie in der Gruppe hat gestimmt und wir hatten als “Hoch-Team” gemeinsam jede Menge Spaß.

Das Wetter war optimal, wir hatten kein einzigen Regentag zu beklagen und an vielen Tagen gab es Sonne pur. Außerdem verlief die Tour für mich glücklicherweise sturz- und pannenfrei, und auch bei den anderen Teammitgliedern gab es keine wirklich schwerwiegenden Zwischenfälle. Beste Voraussetzungen also für ein perfektes AlpenX-Erlebnis.

Großes Lob an JOKO für die reibungslose Organisation, die tollen Hotels + Essen, sowie die unerwartet hohe Traildichte! Da wir die 2-Level-Tour gebucht hatten konnten wir jeden Tag zwischen mindestens zwei Etappenvarianten (Hoch & Flach) wählen. Am zweiten Tourtag hatte ich mich für die Flachetappe entschieden um mich für die Uina-Schlucht am Folgetag zu schonen, an allen anderen Tourtage wurde das Hoch-Programm absolviert.

Frei nach Gernots Motto “… alles gut fahrbar” kam ich zwar auf den Trails des öfteren an meine fahrtechnischen Grenzen, habe dabei aber auch jede Menge gelernt und halt dann und wann geschoben.

Mein Vorsatz für den nächsten AlpenX: Mehr Konditionstraining & weniger Gewicht! Ich bin vor allem gegen Ende der Tour am Limit gefahren, und hätte wohl keinen weiteren Tourtag geschafft…

Kurzbeschreibung der Tourtage:

Tag 1 – 23.08.2009 – Variante Hoch

  • Verlauf: Ehrwald – Schloss Fernsteinsee – Dirstentrittkreuz – Zams
  • Entfernung: 67,3 km, 1.613 hm
  • Highlights: Helges erster Platten 10 Minuten nach dem Start, Gernots gerissene Kettenstrebe, sausteile Auffahrt durch das Tegestal, Panoramablick vom Dirstentrittkreuz & anschließende Trailabfahrt
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Tag 2 – 24.08.2009 – Variante Flach

  • Verlauf: Zams – Inntal – Nauders
  • Entfernung: 59,3 km, 1.378 hm (Streckenprofil)
  • Highlights: Höhenweg & Trails entlang des Inntals, alte Schweizer Zollwachthütte, Bike-Setup-Tipps von Guide Thomas
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Tag 3 – 25.08.2009 – Variante Hoch

  • Verlauf: Nauders – Val d´Uina – Sesvennahütte – Schlanders
  • Entfernung: 77,6 km, 1.816 hm (Streckenprofil)
  • Highlights: Aufstieg durch die Uina-Felsröhre (schiebend und schleppend), Panoramatrail zur Sesvennahütte, Hirtenmaccaroni in der Sesvannahütte, 1.400 hm Abfahrt ins Tal
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Tag 4 – 26.08.2009 – Variante Hoch

  • Verlauf: Schlanders – Aschbach – Vigiljoch – Marling (Meran)
  • Entfernung: 54,1 km, 1.822 hm (davon 817 hm mit der Seilbahn)
  • Highlights: Ganztägig tolle Trails, ausgiebige Mittagsrast in Aschbach, Auffahrt zu St. Vigil-Kirche, Wurzeltrails unterhalb des Vigiljochs, Helges folgenloser Abflug wegen Bremsenüberhitzung mit anschließendem Waden-Branding
  • Negativ-Highlight: Wespennest am Trail, mehrere Stiche für mich und den Großteil des Teams
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Tag 5 – 27.08.2009 – Variante Hoch

  • Verlauf: Marling (Meran) – Kreuzjoch – Bozen – Auer
  • Entfernung: 72,7 km, 2.476 hm (davon 1.240 hm mit der Seilbahn)
  • Highlights: Morgendusche durch die Sprinkler entlang der Obstplantagen, Panoramatrail zum Kreuzjoch, eindrucksvolle Hochebene, Kaiserschmarren am Möltner Kaser, endlose Abfahrt nach Bozen mit vielen Trails, Schokoeisbecher am Kalterer See
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Tag 6 – 28.08.2009 – Variante Hoch

  • Verlauf: Auer – Andalo – San Giovanni – Arco – Torbole
  • Entfernung: 96,5 km, 2.231 hm (davon 749 hm mit der Seilbahn)
  • Highlights: Panoramablick vom San Giovanni auf den Lago di Molveno, Früchtebecher im Centrale Cafe in Arco, Finisher-Sekt am Strand von Torbole, Weizenbier im Hotel & die Gewissheit es geschafft zu haben
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Daten & Fakten

Die sechs Etappen summieren sich auf 427,5 km und 11.336 hm, wobei 8.530 hm durch Muskelkraft selbst erarbeitet und 2.806 hm mit Hilfe von Seilbahnen zurückgelegt wurden.

Gesamtstrecke & Profil:

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Mrz 27 2009

Kurzurlaub in Finale Ligure

Um einige Tage dem deutschen Mistwetter zu entfliehen habe ich vergangenen Samstag kurzerhand einige Klamotten und das Bike ins Auto gepackt und mich auf dem Weg nach Finale Ligure gemacht. Bei (zumeist) frühlingshaftem Wetter, blauem Himmel und angenehmen Temperaturen konnte ich das italienische Dolce Vita genießen und die ersten Bike-Kilometer des Jahres sammeln.

Unterkunft: Hotel San Giuseppe

  • Kosten: 50 Euro pro Nacht im Einzelzimmer
  • Positiv: Gutes Frühstück, zentrale Lage, Privatparkplatz, Bikegarage, sehr freundliches Personal
  • Negativ: Etwas Lärmbelästigung durch den nahe liegenden Bahnhof

Und hier einige Impressionen:


Sep 14 2006

Kurztrip nach Oberstdorf

Von Montag bis Mittwoch habe ich einen Kurztrip nach Oberstdorf gemacht, um entspannte Biketouren in den Allgäuer Alpen zu genießen. Das Wetter hat schön mitgespielt, meine Gesundheit / Fitness leider weniger, so dass ich mich auf den Touren sehr zurücknehmen musste…

Hier die Tages-Kurzberichte:

1. Montag, 11.09.

Nachdem ich gegen 13h in Oberstdorf angekommen war, und die Pension Birkenhof (sehr zu empehlen) bezogen hatte, startete ich direkt durch…

  • Route: Oberstdorf-Oytal-Käseralpe
  • Profil: 28km und ca. 700hm auf asphaltierten Wegen und Schotter ohne fahrtechnische Herausforderungen. Die letzten 5km sind sehr steil, bei der Abfahrt auf dem Rückweg haben die V-Brake-Beläge angefangen zu schmelzen und ich musste eine Zwangspause einlegen (mein nächstes Bike hat definitiv Discs!)
  • Highlight: Kirschkuchen und tolles Panorama auf der Käseralpe

2. Dienstag, 12.09.

Am Dienstag kam Dorian aus München “eingeflogen”. Wir wollten schon lange mal ne gemeinsame Tour starten, schön dass es jetzt endlich mal geklappt hat!

  • Route: Oberstdorf-Fellhornbahn-Rappenalptal-Schwarze Hütte
  • Profil: 40km und ca. 700hm auf asphaltierten Wegen und Schotter ohne fahrtechnische Herausforderungen. Bis auf wenige knackige Zwischenanstiege sehr moderate Strecke.
  • Highlight: Versuchter (& fehlgeschlagener) Viehtrieb durch einige Alphirten. Die Kühe hatten Lunte gerochen und reißaus genommen…

3. Mittwoch, 13.09.

Am letzten Tag stand nur ein kurzer Ausflug mit dem Bike zur Oberstdorfer Viehscheid auf dem Programm. An diesem Tag werden die Kühe von den Alpweiden ins Tal getrieben, und auf dem Viehscheid-Platz an die Besitzer zurückgegeben. Bis zum Frühjahr bleiben die Kühe dann im Stall oder auf Talweiden.

Im Anschluss daran habe ich mich von der Nebelhornbahn auf die 2224m hoch gelegene Nebelhorn-Gipfelstation gondeln lassen. Oben eröffnete sich bei bestem Wetter ein tolles Panorama mit Blick über 400 Alpen-Gipfel. Die Gipfelstation war sehr gut besucht, mir war es deutlich zu betriebsam und ich machte mich zu Fuß auf zur tieferliegenden Station Höfatsblick um von dort mit der Gondel zurück ins Tal zu gelangen.


Aug 25 2006

Übersichtskarte Ostalpen

Ich bin auf eine gute Übersichtskarte der Ostalpen gestoßen:

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