Feb
10
2009
Meine in die Jahre gekommene PDA-Navigationslösung ist für längere Bike-Touren nicht mehr zu gebrauchen, da eine defekte Pufferbatterie dazu führt dass bei jedem Akkuwechsel ein Datenverlust eintritt. Da die Reparatur mehr kostet als ein neues Gerät fristet der PDA sein Dasein nun als KFZ-Navi.
Ein adäquates Outdoor-Navigationsgerät musste also her!
Nach den Erfahrungen mit dem PDA sollte die Neuanschaffung folgende Kriterien erfüllen:
- Reine Outdoor-Lösung (robust, stoß- und wetterfest)
- Farbige Kartendarstellung
- Display sollte auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar sein
- Kompakte Bauform
- Speicherkartenslot
- Betrieb mit “normalen Akkus”, Laufzeit > 10 Stunden
Auf Basis dieser Anforderungen bin ich sehr schnell bei Garmin gelandet, entschieden habe ich mich für das Modell Garmin eTrex Legend HCx. Die mit dem Gerät mitgelieferte Atlantic Recreational Basemap stellt als Basiskarte nur die wichtigsten Hauptverkehrsstraßen und Orte in Europa dar, zur Outdoornavigation ist diese Karte NICHT geeignet.
Folgendes Zubehör komplettiert meine Anschaffung:
Nach einigen kleineren Touren im Herbst letzten Jahres hier ein erstes Zwischenfazit…
Positiv
- Guter GPS-Empfang
- Akkus halten sehr lange
- Outdoor-geeignet, im Vergleich zum PDA deutlich geringerer Platzbedarf bei Befestigung am Lenker
- Ausgereiftes Betriebssystem, bisher keinerlei Abstürze oder Hänger
- Viele nützlichen Features (automatische Trackaufzeichnung, Annäherungsalarm, etc.)
- Topo-Deutschland V2 macht umfangreichen und aktuellen Eindruck
Negativ
- Relativ kleines Display
- Darstellung der Vekorkarten reicht nicht an die Qualität und Übersichtlichkeit von Rasterkarten heran
- Menüführung teilweise etwas verwirrend
- Einige Überbleibsel aus vergangenen Tagen, z.B. die Einschränkung auf 1000 Wegpunkte
Der mit dem Gerätewechsel verbundene Umstieg auf Vektorkarten stellt für mich die größte Umstellung dar. Die digitalen MagicMaps-Rasterkarten sind mir einfach ans Herz gewachsen und übertreffen bei der Darstellungsqualität und Übersichtlichkeit klar die Garmin Vektorkarten. Der Vorteil der Vektorkarten liegt hingegen beim vergleichsweise geringen Platzbedarf, was bei der Verfügbarkeit der heutigen Speichermedien aber eher vernachlässigbar sein dürfte.
Unabhängig davon überwiegen die Vorteile der Garmin-Lösung für mich deutlich. Ob diese Eindruck Bestand hat wird die kommende Saison zeigen.
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Nov
5
2006
Nachdem meine beiden Continental Explorer Reifen im vergangenen Sommer aufgrund von Verschleiß deutlich an Grip verloren hatten, mussten neue Pneus her. Ich entschied mich für den NobbyNic auf dem Vorderrad und den RacingRalph auf dem Hinterrad. Das ist eine durchaus verbreitete Kombination, welche von den Vorteilen beider Modelle profitieren soll (NobbyNic = guter Grip, RacingRalph = geringer Rollwiederstand).
Inzwischen habe ich nun schon über 1500km auf den beiden “Neuen” abgespult, es wird daher Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht.
Beide Reifen entstammen der Produktlinie “Evolution” des deutschen Herstellers Schwalbe. Die Reifen sind im “Triple Compound” -Verfahren gefertigt. Das bedeutet dass sie aus drei verschiedenen Gummimischungen bestehen, was laut Schwalbe hohen Grip, Langlebigkeit und geringen Rollwiderstand garantieren soll.
1. NobbyNic
- Dimension: 26 * 2,10 Zoll
- Gewicht: 495 Gramm (Falt)
- Preis: 39,90 Euro (UVP)
- Empfohlene Verwendung lt. Hersteller: CC, Marathon, Tour
- Eindruck: Genialer Grip auf jedem Untergrund! Trotz der ausgeprägten Stollen fährt sich der Reifen auch auf Asphalt sehr komfortabel. Bisher eine Panne (wahrscheinlich zurückzuführen auf porösen Schlauch). Gute Haltbarkeit.
2. RacingRalph
- Dimension: 26 * 2,10 Zoll
- Gewicht: 470 Gramm (Falt)
- Preis: 39,90 Euro (UVP)
- Empfohlene Verwendung lt. Hersteller: CC, Marathon
- Eindruck: Schlechter Grip auf losem Untergrund und bei Nässe. Komfortables Fahrgefühl. Bisher keine Pannen. Hoher Verschleiß.
3. Fazit
- Mit dem NobbyNic bin ich vollauf zufrieden und werde diesem Reifen weiterhin mein Vertrauen schenken. In der 2,25er-Breite kann der Reifen mit etwas weniger Luftdruck gefahren werden, was einen weiteren Komfortgewinn verspricht.
- Der RacingRalph hat mich nicht wirklich überzeugt. Das liegt aber nicht daran dass es grundsätzlich ein schlechter Reifen ist, die Stärken spielt dieser Reifen aber in einem anderen als dem von mir bevorzugten Einsatzgebiet aus. Mir ist Grip einfach wichtiger als Rollwiderstand.
4. Und noch zwei Tipps zum Abschluss
- Die Reifen sind deutlich unter dem UVP-Preis zu bekommen und werden oft auch als Sets vergünstigt angeboten. Preise vergleichen!
- Die Angabe der Laufrichtung ist für meinen Geschmack etwas eigenartig (hier nachzulesen). Bei einigen Schwalbe-MTB-Reifen hängt die Laufrichtung nämlich davon ab ob der Reifen vorne oder hinten montiert ist.
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Apr
27
2006
Im Winter hatte ich mir vorgenommen zur neuen Saison nach DEM optimalen Sattel zu suchen.
Der Standard-Canyon-Sattel ist für mich unfahrbar, bereits nach wenigen Minuten macht sich mein Hinterteil damit schmerzhaft bemerkbar. Der Selle Italia Gel-Sattel ist im Vergleich dazu zwar schon wesentlich angenehmer zu fahren, Touren > 2h sind für mich aber trotzdem immer mit Schmerzen (und teilweise mit einem tauben Gefühl…) verbunden. Eine andere Lösung musste her!
Erster Schritt war die Sitzknochenvermessung beim Bikehändler, mit dem Ergebnis dass meine Sitzknochen relativ weit auseinander liegen, und ich daher einen breiten Sattel benötige. Nach ausgiebiger Recherche in einschlägigen Internet-Foren, Diskussion im Freundeskreis und Beratung beim Händler habe ich mich für den Specialized Avatar in der 155er-Breite entschieden.
Die ersten längeren Touren lassen hoffen, ich habe fast keine Schmerzen mehr beim sitzen. Der “Restschmerz” ist eigentlich kaum der Rede wert, ich schiebe das jetzt einfach mal auf den untrainierten Hintern (Saisonstart!). Der Sattel überzeugt auch optisch, er sieht gut aus und die Verarbeitung stimmt. Bisher einziger negativer Punkt: Die helle Naht der Gelpolster verdreckt schnell.
Beide Daumen nach oben in der Hoffnung dass meine Sitzprobleme ein für alle Mal gelöst sind…
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Apr
14
2006
Letzte Woche habe ich mein altes NoName- Minitool in Rente geschickt, es war einfach zu unhandlich und hatte zu wenig Funktionen.
Als Nachfolger hat bereits das Topeak Mini18 den Platz in der Satteltasche eingenommen. Das Tool mutet durchdacht und hochwertig an, und ist trotz der vielfältigen Funktionen recht klein und leicht. Die Bewährungsprobe hat es schon bestanden: Sowohl das Einstellen von Fuchs Sattel, als auch der Austausch eines Kettengliedes an meinem Bike gingen sehr gut von der Hand. Note 1.
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