Apr
24
2009
Sehr cool: Mit OpenMTBMap ist ein neues Projekt am Start welches auf Basis von OpenStreetMap kostenlose Vektor-Karten für Garmingeräte zum Download zur Verfügung stellt. Einen lebhafte Diskussion rund um das Projekt gibts hier.
Der Clou: Die Aufbereitung der Karten orientiert sich an den Bedürfnissen von Mountainbikern. So werden z.B. Trails mit dem entsprechenden Schwierigkeitsgrad dargestellt (zumindest wenn diese entsprechend gepflegt sind).
Die Karten sind sogar routingfähig. Während (Haupt-)Verkehrsstraßen möglichst gemieden werden erfolgt die Streckenführung bevorzugt über Radwege, Pfade und Nebenstraßen.
Ein weiterer Grund um sich aktiv an der OpenStreetMap-Community zu beteiligen und einen Beitrag zur Verbesserung der Kartenqualität zu leisten!
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Feb
15
2009
Mit Openstreetmap läuft seit einigen Jahren ein sehr vielversprechendes Projekt welches sich zum Ziel gesetzt hat mit benutzergenerierten Inhalten eine freie Weltkarte zu schaffen. Sozusagen eine Karten-Wikipedia.
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Die Geodaten werden dabei von vielen freiwilligen Helfern auf der ganzen Welt zusammen getragen, in der Regel erfolgt dies mit Hilfe von GPS-Aufzeichnungen. Die gesammelten Daten sind frei verwendbar, Einschränkungen durch die Rechteinhaber (wie z.B. bei den kommerziellen Online-Kartendiensten) gibt es nicht.
Auch Outdoor-Fans profitieren vom Projekt, denn neben den Verkehrsstraßen sind auch bereits zahlreiche Wege und Pfade in der Natur erfasst. Ein dickes Plus also gegenüber Google Maps und Konsorten.
Mit der zunehmenden Verbreitung von GPS-Geräte erlebt die Openstreetmap-Community regen Zulauf. Der Mitmach-Faktor bringts: Es macht einfach Spaß selbst aufgezeichnete GPS-Strecken einzutragen und die Karte ständig wachsen zu sehen. Hier gibt es ein nettes Video über die Mappingaktivitäten im Jahr 2008.
Es sind bereits zahlreiche Nebenprojekte enstanden die auf Openstreetmap-Daten basieren, eine kleine Auswahl findet sich hier.
Fazit: Openstreetmap gehört die Zukunft!
Die Kartenabdeckung in Deutschland ist schon recht gut, einige deutsche Städte sind nahezu komplett erfasst (z.B. Hamburg, Karlsruhe). Noch gibt es zwar viele weiße Flecken auf der Weltkarte, und ein vernünftiges Straßenrouting ist auch nicht möglich, doch die Community und die Datenbasis wächst ständig. Jeder kann einen Teil dazu beitragen, also raus in die Natur und das GPS-Gerät nicht vergessen!
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Feb
10
2009
Meine in die Jahre gekommene PDA-Navigationslösung ist für längere Bike-Touren nicht mehr zu gebrauchen, da eine defekte Pufferbatterie dazu führt dass bei jedem Akkuwechsel ein Datenverlust eintritt. Da die Reparatur mehr kostet als ein neues Gerät fristet der PDA sein Dasein nun als KFZ-Navi.
Ein adäquates Outdoor-Navigationsgerät musste also her!
Nach den Erfahrungen mit dem PDA sollte die Neuanschaffung folgende Kriterien erfüllen:
- Reine Outdoor-Lösung (robust, stoß- und wetterfest)
- Farbige Kartendarstellung
- Display sollte auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar sein
- Kompakte Bauform
- Speicherkartenslot
- Betrieb mit “normalen Akkus”, Laufzeit > 10 Stunden
Auf Basis dieser Anforderungen bin ich sehr schnell bei Garmin gelandet, entschieden habe ich mich für das Modell Garmin eTrex Legend HCx. Die mit dem Gerät mitgelieferte Atlantic Recreational Basemap stellt als Basiskarte nur die wichtigsten Hauptverkehrsstraßen und Orte in Europa dar, zur Outdoornavigation ist diese Karte NICHT geeignet.
Folgendes Zubehör komplettiert meine Anschaffung:
Nach einigen kleineren Touren im Herbst letzten Jahres hier ein erstes Zwischenfazit…
Positiv
- Guter GPS-Empfang
- Akkus halten sehr lange
- Outdoor-geeignet, im Vergleich zum PDA deutlich geringerer Platzbedarf bei Befestigung am Lenker
- Ausgereiftes Betriebssystem, bisher keinerlei Abstürze oder Hänger
- Viele nützlichen Features (automatische Trackaufzeichnung, Annäherungsalarm, etc.)
- Topo-Deutschland V2 macht umfangreichen und aktuellen Eindruck
Negativ
- Relativ kleines Display
- Darstellung der Vekorkarten reicht nicht an die Qualität und Übersichtlichkeit von Rasterkarten heran
- Menüführung teilweise etwas verwirrend
- Einige Überbleibsel aus vergangenen Tagen, z.B. die Einschränkung auf 1000 Wegpunkte
Der mit dem Gerätewechsel verbundene Umstieg auf Vektorkarten stellt für mich die größte Umstellung dar. Die digitalen MagicMaps-Rasterkarten sind mir einfach ans Herz gewachsen und übertreffen bei der Darstellungsqualität und Übersichtlichkeit klar die Garmin Vektorkarten. Der Vorteil der Vektorkarten liegt hingegen beim vergleichsweise geringen Platzbedarf, was bei der Verfügbarkeit der heutigen Speichermedien aber eher vernachlässigbar sein dürfte.
Unabhängig davon überwiegen die Vorteile der Garmin-Lösung für mich deutlich. Ob diese Eindruck Bestand hat wird die kommende Saison zeigen.
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Aug
20
2006
Bereits hat vor einiger Zeit hat MagicMaps die Version 2.x der PDA-Navigationssoftware MagicMaps2Go veröffentlicht. Die Software kostet regulär 29,99€ , Besitzer der Version 1.x erhalten sie gegen Einsendung des Kaufbeleges für 14,99€. Ich nutze die neue Version nun schon einige Monate und bin sehr zufrieden damit. Kleinere Kinderkrankheiten wurden recht schnell per kostenlosem Update behoben. PROs:
- “3D-Ansicht” – ist zwar keine echte 3D-Ansicht da keine Höhenprofile dargestellt werden, aber die Karte dreht sich nun mit, so dass “oben” immer die Fahrtrichtung ist. Dieses Feature gefällt mir am besten, denn ich mag keine eingenordeten Karten bei denen ich ständig umdenken muss wenn ich nach Süden fahre…
- Läuft stabiler als Version 1.x
- Vollbildmodus möglich
- Kompass-Karten können benutzt werden (Konvertierung erforderlich)
- Verbesserter Zoom
- Frischeres Design
CONTRAs:
- PDA-Ressourcenverbrauch recht groß, .NET 2.0 wird benötigt
- Bedienung des Programms ist recht umständlich
- Kartenausschnitte der Version 1 können sind inkompatibel uns müssen neu aus MM exportiert werden
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Apr
12
2006
Die beste GPS-Hardware nützt nichts ohne eine adäquate Navigationssoftware. Die “Standardlösungen” wie z.B. TomTomNavigator sind nur sehr eingeschränkt für den Einsatz auf dem MTB geeignet. Dies liegt vor allem am Kartenmaterial, denn Feld-, Forst- und Radwege fehlen in der Regel völlig.
Ich habe mich daher für den Outdoor-Einsatz für die Lösung von MagicMaps entschieden, diese besteht aus:
1. Digitale topografische Karten
Je Bundesland sind digitale topografische Karten auf der Datenbasis der Landesvermessungs- ämter erhältlich. Diese Karten können auf dem PC in 2D- und 3D-Ansichten betrachtet werden, Routen können festgelegt, ausgewertet und in verschiedenen Formaten exportiert werden. Außerdem werden Routen zu den größeren Rad-Fernwanderwegen mitgeliefert (unter anderem auch der MTB-Weg Schwarzwald).
2. Navigationssoftware MagicMaps2Go
Auf dem PDA wird MagicMaps2Go installiert. Die vom PC exportierten Karten und Routen können hiermit eingelesen werden und ermöglichen die Navigation mit dem MTB. Die Software lässt sich auch im Aufzeichnungsmodus betreiben, anstatt einer festgelegten
Route zu folgen werden die Tourdaten dann aufgezeichnet.
3. MountainbikeGuide
Für einige Regionen gibt es außerdem MountainbikeGuides, welche zahlreiche Touren auch abseits der Radwege enthalten. Die von mir bisher nachgefahrenen Strecken haben durchaus Spaß gemacht.
Unter www.gps-tour.info hat sich eine rege Outdoor-Navigations- Community gebildet, zahlreiche Routen werden zum kostenlosen Download angeboten. Als Schweizer Messer für die Konvertierung von GPS-Formaten hat sich NH-TopTrans bewährt.
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Apr
9
2006
Bei einer Biketour an jeder Weggabelung anzuhalten, um auf der Karte nach dem richtigen Weg zu schauen, empfinde ich als sehr störend. Eine GPS-Navigationslösung kann hier sehr gute Dienste leisten!
Man kann grob zwei für Biker geeignete Systeme unterscheiden:
- Outdoor-Navigationssysteme (z.B. Garmin)
- PDA-Navigationslösungen mit integriertem GPS-Empfänger und wechselbarem Akku
Ich habe mich für die PDA-Lösung entschieden, da diese auch für den Einsatz im Auto geeignet ist. Da ein PDA ein sehr empfindliches technisches Gerät ist muss bei der Benutzung auf dem Bike sichergestellt werden, dass er keinen starken Stößen augesetzt und wetterfest verpackt ist. Das Palmcase-mini hat sich auf meinen bisherigen Touren dafür sehr gut bewährt.
Vorteile eines PDAs im Vergleich zu einer reinen Outdoor-Lösung :
- Auch im Auto sinnvoll nutzbar
- Größere Speicherkarten verfügbar (für Kartenmaterial)
Nachteile:
- Bei direkter Sonneneinstrahlung Display schlecht ablesbar
- Akkulaufzeit deutlich geringer (immer Ersatzakku mitnehmen!)
- Gerät muss erst “bikefest” gemacht werden
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