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	<title>JAMB &#187; SchwarzwaldX</title>
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		<title>Mountainbikeweg Schwarzwald: Nachbetrachtung der Tour</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jul 2006 20:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rik</dc:creator>
				<category><![CDATA[JAMB]]></category>
		<category><![CDATA[SchwarzwaldX]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Ende der Tour sind nun schon über zwei Wochen vergangen, die Wehwehchen sind verheilt und insbesondere die Erinnerungen an die Strapazen verblassen langsam&#8230; Höchste Zeit also für eine Nachbetrachtung der Tour! 1. Die Fakten Wir haben an den sechs Tagen insgesamt 414,65 km und 7615 hm unter die Räder genommen (ermittelt mit meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Ende der Tour sind nun schon über zwei Wochen vergangen, die Wehwehchen sind verheilt und insbesondere die Erinnerungen an die Strapazen verblassen langsam&#8230; Höchste Zeit also für eine Nachbetrachtung der Tour!</p>
<p>1. Die Fakten</p>
<p>Wir haben an den sechs Tagen insgesamt 414,65 km und 7615 hm unter die Räder genommen (ermittelt mit meinen Ciclo HAC 4 Pro Radcomputer).</p>
<p><a rel="attachment wp-att-154" href="http://www.rik-mueller.de/mountainbike/2006/08/ubersichtskarte-ostalpen/sw-mtb_komplettmod/"><img class="alignnone size-large wp-image-154" title="sw-mtb_komplettmod" src="http://www.rik-mueller.de/mountainbike/wp-content/uploads/sw-mtb_komplettmod-1024x711.png" alt="sw-mtb_komplettmod" width="490" /></a></p>
<p>Die Höhenmeter unterliegen allerdings einer gewissen Unschärfe, da der Radcomputer die Höhe nur alle 10 Sekunden protokolliert. Wenn man innerhalb des Speicherintervalls bergauf und bergab fährt gehen Höhenmeter &#8220;verloren&#8221;, da für die Ermittlung der Höhenmeter jeweils die Höhendifferenz zwischen den Speicherpunkten zugrunde gelegt wird.  Die tatsächlich zurückgelegten Höhenmeter dürften bei ca. 8000 hm liegen.</p>
<p>2. Was war positiv (und das überwiegt deutlich!)</p>
<ul>
<li>Die Streckenführung über größtenteils einsame Wald- und Wiesenwege (keine Trails, aber das hat uns nicht weiter gestört).</li>
<li>Der Schwarzwald mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und den verträumten Schwarzwaldhöfen.</li>
<li>Die Freundlicheit mit der man uns überall begegnet ist. Noch nie zuvor sind wir mit so vielen fremden Menschen in Kontakt gekommen die sich für unser Vorhaben interessiert haben.</li>
<li>Das Gefühl die Strecke mit eigener Muskelkraft bewältigt zu haben. EFI. Every F*cking Inch.</li>
<li>Unser Material hat sich als sehr zuverlässig erwiesen. Wir hatten keinerlei Probleme mit der Ausrüstung, und bis auf einen platten Vorderreifen auch keine Pannen.</li>
<li>Das Wetter war top. Es war zwar heiss, dafür blieb es aber bis auf einige Schauer am letzten Tag trocken.</li>
</ul>
<p>3.  Was war weniger positiv</p>
<ul>
<li>Die abweichenden Angaben im offiziellen &#8220;Roadbook&#8221; zum Profil der Tagesetappen. Man stellt sich unbewusst auf diese Angaben ein, und tut sich dann umso schwerer wenn z.B. einige steile Anstiege komplett unterschlagen wurden.</li>
<li>Die Qualität der Streckenbeschilderung reichte von super bis nicht existent. Zum Glück hatten wir das GPS-Navi zur Unterstützung dabei.</li>
<li>Die Streckensperrungen wegen Waldarbeiten. Da es sich um einen offiziellen Fernradweg handelt wäre es sehr wünschenswert wenn ortsunkundige Biker nicht einfach sich selbst überlassen werden würden. Ein kleiner Hinweis wie die Sperrung zu umfahren ist würde ja schon ausreichen.</li>
</ul>
<p>4. Was kommt als nächstes</p>
<p>Das war unsere erste Mehrtagestour &#8211; aber sicherlich nicht die Letzte! Vielleicht wagen wir ja  nächstes Jahr unsere erste Alpenüberquerung&#8230;</p>
<p>5. Schlusswort</p>
<p>Auf gut badisch: Schee wars! Ein dickes Dankeschön an Alex für die tollen Tage die wir gemeinsam verbracht haben, und an Andreja für die &#8220;Tour-Freistellung&#8221; <img src='http://www.rik-mueller.de/mountainbike/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Rik</p>
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		<title>Mountainbikeweg Schwarzwald: Tag 6 &#8211; Wiedener Eck nach Lörrach</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 06:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rik</dc:creator>
				<category><![CDATA[JAMB]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>
		<category><![CDATA[SchwarzwaldX]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtrag vom 13.07. : Heute war der chaotischste Tag der Tour, wir hatten mit Wegsperrungen und schlechtem Wetter zu kämpfen. Doch beginnen wir mit dem Frühstück&#8230; &#8230; denn das lies heute keine Wünsche offen. Wir es sich für ein gutes Hotel gehört mangelte es an nichts, wir genossen daher ausgiebig Müsli mit frischen Früchten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag vom 13.07. :</p>
<p>Heute war der chaotischste Tag der Tour, wir hatten mit Wegsperrungen und schlechtem Wetter zu kämpfen.  Doch beginnen wir mit dem Frühstück&#8230;</p>
<p>&#8230; denn das lies heute keine Wünsche offen. Wir es sich für ein gutes Hotel gehört mangelte es an nichts, wir genossen daher ausgiebig Müsli mit frischen Früchten und Nutella-Brötchen (bzw. Reiswaffeln). So gestärkt starteten wir zur letzten Tagesetappe.</p>
<p>Vom Hotel weg mussten wir sofort kräftig in die Pedale  und und die ersten 150hm des Tages erarbeiten. Entgegen der Wettervorhersage wurden wir zu diesem Zeitpunkt von der Sonne verwöhnt, es war schon sehr heiss! Wir passierten die kleinen Schwarzwaldorte Lückle und Untermulten.</p>
<p>Eine lange Waldabfahrt sollte uns nach Oberböllen führen, doch nach dem wir bereits etliche Kilometer bergab gerast waren standen wir plötzlich unverhofft vor einer Wegsperrung. Waldarbeiter waren gerade beim Fällen von Bäumen. Wir suchten zuerst nach einer Alternative und strampelten dafür einige Höhenmeter bergauf. Da wir keine Umgehungsmöglichket ausmachen konnten, umgingen wir die Sperre und näherten uns langsam den Arbeiten. Der Waldarbeiter war gar nicht erfreut uns zu sehen und verscheuchte uns umgehend wieder. Er gab uns aber wenigstens noch einen Tip wie wir die Strecke umgehen können.</p>
<p>Das bedeutete für uns rauf auf den Berg und zusätzliche Höhenmeter sammeln. Nach dem dies geschafft war fanden wir dann recht schnell wieder zurück zur Hauptroute und durchquerten die Orte Oberböllen und Neuenweg. Unser Plan die Proviantvorräte hier aufzufüllen ging mangels Einkaufsmöglichkeiten leider nicht auf. In einem Gasthof konnten wir dann aber zumindest die Getränkeflaschen nachfüllen.</p>
<p>Es folgte ein schweisstreibender Anstieg, wir mussten ca. 300hm bewältigen. Hier erwischte uns ein kräftiger Regenschauer, so dass wir eine ca. 20 minütige Zwangspause einlegen mussten.  Etwas weiter entfernt gewitterte es, das Donnergrollen sollte und die nächsten Stunden verfolgen. Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte zogen wir unsere Regenklamotten an und machten uns an die Weiterfahrt.</p>
<p>Nach einer steilen Abfahrt kam was kommen musste. Der Weg war wieder gesperrt.  Es waren keine Arbeiter zu Gange dafür lagen jede Menge gefällter Bäume quer über den Weg. Rik kletterte einige Meter über die Bäume um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Weiterfahrt war jedoch völlig unmöglich, der Weg war unpassierbar soweit man blicken konnte.</p>
<p>Wir befanden uns zu diesem Zeitpunkt auf knapp 1000 Meter Höhe, hatten seit vielen Kilometern keine Ortschaft mehr gesehen, hatten ein Gewitter im Rücken, kaum noch Proviant, müde Beine und die Wahl eine alternative Abfahrt ins Tal mit ungewissem Zielpunkt zu nehmen, oder den Berg wieder hinaufzustrampeln um dort nach einer Umgehung zu suchen. Unser Kartenmaterial half uns an dieser Stelle auch nicht wirklich weiter, da nicht alle Wege verzeichnet waren.</p>
<p>Drei weitere Radler aus Karlsruhe die auch dem Mountainbikeweg folgten kamen ca. 5 Minuten nach uns an der Sperrung an. Sie hatten besseres Kartenmaterial als wir dabei, welches wir gemeinsam kurz studierten. Die drei nahmen dann recht schnell den Weg ins Tal. Wir hatten die Erfahrung gemacht dass Anstiege aus dem Tal heraus wesentlich steiler und damit anstrengender sind, als wenn man schon auf einer gewissen Höhe ist und sich dann weiter hocharbeitet.  Daher entschieden wir uns für den Weg über den Berg.</p>
<p>Die Tatsache dass kurz nach der Weiterfahrt wieder Regen einsetzte (wir hatten keine 5 Minuten vorher die Regenklamotten ausgezogen) und wir wieder zusätzliche Höhenmeter vor uns hatten, brachte die Stimmung auf den Nullpunkt (übrigens das erste mal auf der Tour). Mit ordentlich Wut  im Bauch liessen wir es dann aber richtig krachen und flogen den Berg regelrecht hoch.</p>
<p>Oben angekommen war wir dann kurz etwas orientierungslos, fanden aber glücklicherweise recht schnell ein Schild das uns den Weg Richtung Egerten wies. Die folgende Abfahrt war herrlich, und wir fanden wieder den Einstieg in unsere Hauptroute.</p>
<p>Es folgten viele Kilometer Abfahrt über geschotterte Waldwege, welche viel Konzentration erforderten. Wir mussten einige Male anhalten um die Bremsen abkühlen zu lassen.  Mit abnehmender Höhe änderte sich auch wieder das Landschaftsbild, wir fuhren nun zunehmend über Wiesen- und Feldwege.</p>
<p>An einer sehr steilen Stelle mit tiefen und groben Schotter hatten wir dann alle Hände voll zu tun um uns auf dem Rad zu halten, denn der Schotter gab beim Bremsen nach und rutschte ab. Rik fuhr vorraus  und stieß noch einen Warnschrei aus. Er bekam das Rad doch noch irgendwie zum stehen, und Alex wählte eine Wiese als Notausfahrt. Nochmal gutgegangen und der Adrenalinspiegel war auch wieder oben <img src='http://www.rik-mueller.de/mountainbike/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als wir in Malsburg vor einem verschlossenen Gasthof standen fuhren plötzlich die drei Karlsruher wieder an uns vorbei. Wir winkten ihnen lachend zu und nahmen ebenfalls die Abfahrt nach Kandern. Dort angekommen verpflegten wir uns ausgiebig bei Edeka und machten die erste richtige Pause des Tages.</p>
<p>Es folgten die letzten beiden Anstiege der Tour. Von Kandern zurück auf die Hauptroute und kurz vor Lörrach mussten wir nochmal beissen, denn es war drückend schwül und neben der körperlichen Erschöpfung fehlte uns nun langsam aber sicher auch die Lust an der Quälerei.</p>
<p>Die letzten Kilometer waren sehr angenehm zu radeln, allerdings waren wir mit dem Eintauchen in den Lörracher Feierabendverkehr dann endgültig wieder zurück in der Alltagshektik. Am Bahnhof angekommen war die Freude die Tour aus eigener Kraft bis zum Ende bewältigt zu haben natürlich groß.</p>
<p>Die Rückfahrt nach Karlsruhe dauerte ca. 3,5 Stunden, da wir auf Zugverbindungen  mit Fahrradbeförderungsmöglichkeiten angewiesen waren. Dafür war das Ticket mit 27€ für zwei Personen wirklich günstig!</p>
<p>In den nächsten Tagen/Wochen werden wir die Berichte noch um Bilder und Höhenprofile ergänzen, ein Tourfazit und Tour-Ernährungstipps folgen ebenfalls noch.</p>

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		<title>Mountainbikeweg Schwarzwald: Tag 5 &#8211; Neustadt nach Wiedener Eck</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 20:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rik</dc:creator>
				<category><![CDATA[JAMB]]></category>
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		<category><![CDATA[SchwarzwaldX]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtrag vom 12.07. (wir hatten keinen Handyempfang&#8230;): Wir haben es geschafft und den höchsten Mittelgebirgsgipfel Deutschlands aus eigener Kraft mit dem Bike erklommen. Ein gutes Gefühl! Doch der Reihe nach&#8230; Neustadt mit seiner Kessel-Lage verschaffte uns gleich zu Begin einen harten Einstieg in die Tagesetappe. Auf dem Weg zum Saiger Kreuz eröffnet sich als Belohnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag vom 12.07.  (wir hatten keinen Handyempfang&#8230;):</p>
<p>Wir haben es geschafft und den höchsten Mittelgebirgsgipfel Deutschlands aus eigener Kraft mit dem Bike erklommen. Ein gutes Gefühl! Doch der Reihe nach&#8230;</p>
<p>Neustadt mit seiner Kessel-Lage verschaffte uns gleich zu Begin einen harten Einstieg in die Tagesetappe. Auf dem Weg zum Saiger Kreuz eröffnet sich als Belohnung ein toller Blick auf den tieferliegenden Titisee.</p>
<p>Einer kleinen Abfahrt nach Bärental folgte dann der lange Anstieg zum Ort Feldberg. Auf dieser Strecke haben wir wegen mangelnder Beschilderung leider den Feldsee verpasst. Die kleinen Waldwege waren zwar anstrengend aber trotzdem wunderschön zu fahren, wir wurden sogar stellenweise von Wanderern angefeuert.</p>
<p>Aufgrund eines Wetterumschwungs kam es zu einem Temperatursturz von 27 auf 19 Grad, so dass wir erstmalig auf der Tour unsere Windjacken aus den Rucksäcken kramen mussten. Es blieb glücklicherweise aber trocken.</p>
<p>Den Feldbergipfel fest im Blick machten wir uns auf zum Gipfelsturm. Der Gipfel ist zwar kein offizielles Ziel der Route, aber wir wollten uns dieses Highlight nicht nehmen lassen. Der Anstieg war teilweise sehr steil (16%-Steigung), aber das Gefühl oben anzukommen war jede Mühe wert. Im Süden hatte sich ein übles Unwetter zusammengebraut, von oben war nur noch ein schwarzer Schleier zu erkennen. Da wir nicht wussten wie sich die Wetterlage verändern würde machten wir uns schon nach einer kurzen Pause wieder an die Abfahrt.</p>
<p>An der Todtnauer Hütte angekommen stärkten wir uns  mit einem Mittagessen.<br />
Es folgte eine tolle Abfahrt nach Todtnauberg, die uns allerdings mit einigen heftigen Zwischenanstiegen &#8220;versüßt&#8221; wurde.</p>
<p>Ein Ärgernis war dann die Streckenführung über Todtnauberg in Richtung Muggenbrunn. Anstatt Höhenmeter einzusparen wurden wir erst sehr weit ins Tal geleitet, und mussten uns diese Höhenmeter gleich im Anschluss wieder über eine lange und sehr steile Steigung erarbeiten. Wieder oben angekommen konnten wir dann einen Weg ausmachen der uns diese Schinderei erspart hätte.</p>
<p>Von Muggenbrunn führte ein sehr grob-schottriger Weg abwärts. Und hier ereilte uns die erste Panne der Tour, Riks Vorderrad war plötzlich platt wie eine Flunder. Dank des mitgenommenen Ersatzschlauchs war das Problem aber schnell behoben.</p>
<p>Die letzten Höhenmeter hoch zum Berghotel Wiedener Eck waren schnell eradelt.  Aufgrund fehlender Alternativen sind wir heute zum ersten Mal in einem &#8220;richtigen&#8221; Hotel abgestiegen. Dafür wurden wir zum Abendessen mit einem 3-Gänge-Menü verwöhnt.</p>
<p>Die heutige Etappe war einmal mehr sehr erlebnisreich. Die Anstiege waren bis auf wenige Ausnahmen extrem steil, und die Angaben im Tourbuch (Entfernung und Höhenmeter) einmal mehr viel zu gering. Langsam machen sich auch die Anstrengungen der letzten Tage bemerkbar und die Kraft lässt spürbar nach. Morgen steht die Abschlussetappe an, dann ist unsere Tour leider auch schon wieder zu Ende.</p>

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		<title>Mountainbikeweg Schwarzwald: Tag 4 &#8211; Haslach nach Neustadt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 20:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine sehr anspruchsvolle Etappe (Königsetappe) und hohe Temperaturen warteten heute auf uns. Nach dem Fühstück haben wir daher erstmal bei Aldi unsere Getränke- und Bananenvoräte aufgestockt, um so gerüstet in den Tag zu starten. Die Schmerzen im Sitzbereich hatten heute einen neuen Level erreicht und begleiteten uns von der ersten Minute an. Sehr unangenehm, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr anspruchsvolle Etappe (Königsetappe) und hohe Temperaturen warteten heute auf uns. Nach dem Fühstück haben wir daher erstmal bei Aldi unsere Getränke- und Bananenvoräte aufgestockt, um so gerüstet in den Tag zu starten.</p>
<p>Die Schmerzen im Sitzbereich hatten heute einen neuen Level erreicht und begleiteten uns von der ersten Minute an. Sehr unangenehm, aber hilft ja nix&#8230;</p>
<p>Der Weg führte von Begin an bergauf, teilweise sehr steil (16%-Steigung), und an einer Stelle mit 19%-Steigung zu steil zum fahren. Die Sonne brannte schon recht unbarmherzig, so dass uns die Fahrerei recht anstrengte.</p>
<p>Die Landschaft begeisterte uns einmal mehr, Waldstücke wechselten sich ständig mit Almen und einsamen Höfen ab. Weiter oben führte dann ein schmaler Weg durch Mischwälder, das war wirklich sehr schön zu fahren und hat uns ein wenig an den Gardasee erinnert.</p>
<p>Nach ca. 2h Anstieg erreichten wir Rendseck, wo uns die erste kurze Abfahrt nach Schonach brachte. Und schon wieder gings sehr steil den Berg hinauf über die Weißenbacher Höhe zum Alten Eck. Auch hier schoben wir die Bikes an einem sehr steilen Teilstück mit ca.  20%-Steigung.</p>
<p>Nach dieser Anstrengung hielten wir auf einer Almwiese im Schatten eines Baumes eine kleine Siesta. Herrlich! Im Schlaf verrenkte sich Alex dann aber irgendwie das Kreuz und versuchte laut schreiend wieder auf die Beine zu kommen. 20 Minuten und einige Dehnübungen später war er dann wieder halbwegs hergestellt und wir konnten die Fahrt fortsetzen.</p>
<p>Nächstes Zwischenziel war die Kalte Herberge, die zu ihrem Namen kam als ein Gast im Winter dort erfror. Davor mussten wir uns heute wirklich nicht fürchten. Allerdings hatte die Herberge heute Ruhetag, und Alex musste erst ein wenig jammern (&#8220;&#8230; ich hab mir mein Kreuz verrenkt und habe nichts mehr zu trinken&#8230;&#8221;) bevor man unsere Getränkeflaschen füllen wollte.</p>
<p>An dieser Stelle hatten wir schon 1300hm auf dem Tacho, soviel wie eigentlich für die gesamte Etappe angekündigt war. Am Tagesende sollten es dann wieder über 1600hm sein&#8230;</p>
<p>Nach einem weiter Anstieg gings bergab in Richtung Neustadt. Bevor wir das Tagesziel aber erreichten mussten wir noch mehrmals auf die Zähne beissen und die Kraftreserven mobilisieren um die Zwischenanstiege zu bestehen.</p>
<p>In Neustadt endlich angekommen folgten wir mit letzter Kraft der Beschilderung zur Pension Waldblick. Dort angekommen mussten wir dann feststellen dass Dienstag Ruhetag ist. Doch irgend jemand hatte wohl ein Einsehen mit uns, und ein glücklicher Zufall wollte es dass just in diesem Moment der Besitzer vorbeikam. Und so kamen wir dann doch zu unserer verdienten Unterkunft.</p>
<p>Als Tagesausklang haben wir bei einem Italiener in der Ortsmitte lecker gespeist. Heute werden wir früh schlafen gehen, denn morgen wartet der Feldberg auf uns&#8230;</p>
<p>Danke übrigens für die Reaktionen und Kommentare zu den Berichten, es ist schön zu wissen dass sich jemand dafür interessiert und wir die Arbeit nicht umsonst investieren. Wir haben die Kommentare allerdings selbst noch nicht gelesen, da wir keinen Internetzugang haben. Die Tagesberichte finden über eine Handy-GPRS-Verbindung den Weg in den Blog.</p>

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		<title>Mountainbikeweg Schwarzwald: Tag 3 &#8211; Baiersbronn-Obertal nach Haslach</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jul 2006 20:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SchwarzwaldX]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute starten wir früh mit einem längeren Anstieg zur Alexanderschanze, der Weg schlängelte sich dabei über ruhige Waldwege. Weiter ging die Tour in ständigem Auf- und Ab in Richtung Kniebis. Dort ankommen rasteten wir kurz an einem Tante Emma Laden (wie man ihn heute leider nur noch sehr selten findet) um uns mit einigen Voräten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute starten wir früh mit einem längeren Anstieg zur Alexanderschanze, der Weg schlängelte sich dabei  über ruhige Waldwege.</p>
<p>Weiter ging die Tour in ständigem Auf- und Ab in Richtung Kniebis. Dort ankommen rasteten wir kurz an einem Tante Emma Laden (wie man ihn heute leider nur noch sehr selten findet) um uns mit einigen Voräten einzudecken.</p>
<p>Nach dem kleinen Örtchen Zwieselberg führt die Strecke auf über 20km durch unbesiedeltes Gebiet. Größtenteils waren wir hier auf ebenen oder leicht abfälligen Waldwegen unterwegs. Allerdings wollten auch drei sehr knackige Anstiege mit teilweise über 10%-Steigung bewältigt werden, die richtig Kraft gekostet haben. Wir waren die ganze Zeit alleine unter uns und der Natur. Eine wirklich nachhaltige Erfahrung!</p>
<p>Die Beschilderung war zu diesem Zeitpunkt mittelprächtig. Etwas geärgert haben wir uns über das Streckenprofil aus dem offiziellen SVV-Buch, da dort einige Anstiege komplett unterschlagen wurden. Das ist durchaus ein psychologischer Aspekt, denn wenn man statt mit einer Abfahrt mit einem Anstieg konfrontiert wird tut man sich schwerer als wenn man sich darauf eingestellt hat.</p>
<p>Noch nicht ganz zurück in der Zivilisation wurde Alex &#8220;beinahe&#8221; Opfer eines LKWs auf einer Waldlichtung. <img src='http://www.rik-mueller.de/mountainbike/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wir waren einfach noch nicht auf motorisierten Verkehr vorbereitet, und Alex musste das noch eine ganze Weile verarbeiten.</p>
<p>Was folgte war ein sehr lange und wunderschöne Bilderbuchabfahrt über kleine Sträßchen, vorbei an zahlreichen Schwarzwaldhöfen und Almen. Die Eindrücke waren überwältigend!</p>
<p>Am Ende der Abfahrt fanden wir uns in Wolfach wieder, und wir mussten uns nun endültig wieder mit dem Lärm und der Hektik des Straßenverkehrs arrangieren. Wir stärkten uns erstmal in einem kleinen Straßenrestaurant mit einem Mittagessen.</p>
<p>Der Weg führte uns nun ständig an der Kinzig entlang über Hausach nach Haslach. Der Tageskilometerzähler zeigte in Haslach 77km, was deutlich mehr ist als in der Etappeninfo beschrieben. Auch die knapp 900hm stehen im Kontrast zu den 500hm auf die wir uns eingestellt hatten. Hier hat der SVV noch Verbesserungspotential!</p>
<p>Die Suche nach einer Unterkunft gestaltete sich etwas schwierig, da viele Gasthöfe hier heute geschlossen hatten. Untergekommen sind wir dann zu guter letzt im Gasthof &#8220;Ochsen&#8221;.</p>
<p>Eine tolle Etappe, wir freuen uns auf mehr auch wenn der Körper schmerzt.</p>

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