Datum: 03-Juli-2008
Route: Mountain Home – Baker City
Tageskilometer: 470
Wetter: sonnig, 37°
Unterkunft: Super 8, RMS2
Wildlife: Dickhornschafe
Die Fahrt auf der Interstate 84 bis zur Ausfahrt Payette / Highway 95 ist nichts besonderes, im Großraum Boise ist die Strecke sogar ziemlich hässlich und stark frequentiert.
Der Highway 95 gibt sich dann schon deutlicher ruhiger, rechts und links liegen viele kleine verstreute Farmen und es “grünt” schön.
Ab Cambridge geht es auf dem wirklich schönen Highway 71 der in zahlreichen Kurven (sehr zum Leidwesen Andrejas) durch eine bergig-zerklüftete Landschaft. Die Vegetation reicht von kaum vorhanden auf den Bergrücken bis üppig in tiefen Lagen am Fluß. Es gibt nur vereinzelt Häuser und auf der Straße ist tote Hose.
Am Snake River angekommen haben wir eine kurze Rast gemacht, ein aufgestauter Teil des Flusses wird hier als Naherholungs- und Wassersportrevier genutzt. Einige Amis heizten mit ihren röhrenden Motorbooten hin und her – nicht unser Ding.
Der Snake River wird hauptsächlich zur Elektrizitätsgewinnung durch mehrere Dämme aufgestaut. Vom Oxbow Dam führt eine ca. 40 km lange Straße zum Hells Canyon Dam. Diese Strecke ist der Hammer! Es geht immer entlang des Canyons, mit vielen engen Kurven, mal an Höhe gewinnend dann wieder fast auf Höhe des Flusses. Dabei hat man stets die Kulisse des sehr beeindruckenden Hells Canyon im Blickfeld. Der Canyon ist teilweise sogar tiefer als der Grand Canyon, er wirkt aber nicht so dramatisch da die Canyonwände nicht so steil sind und die Schlucht deutlich breiter ist.
Zurück am Oxbow Dam ging es auf dem Highway 86 (wir sind nun in Oregon!) zunächst bis Halfway, einem kleinen Dorf in dem die Zeit stehen geblieben scheint. Wir mussten dringend tanken, der Tankstelle angeschlossen ist ein sehr authentischer Gemischtwarenladen in dem gerade einige echte Cowboys (so richtig mit Hut, Stiefeln und Sporen) einkauften.
Auch der Rest der Strecke bis nach Baker City war schön zu fahren, da wir durch den Zeitzonenwechsel eine Stunde gewonnen hatten konnten wir bereits kurz nach 16h im vorgebuchten Super 8 Motel einchecken.
PROs:
- kostenloses Wifi
- sauber
- inkl. Frühstück
- ruhig
- großes Zimmer